Rubrik: Kuriositäten aus dem Alltag eines Headhunters!

Katja Westrich

Die Arbeit mit Menschen ist abwechslungsreich, unvorhersehbar, spannend, manchmal ergreifend, manchmal ärgerlich und häufig auch lustig. Immer wieder erleben wir Personalberater in unserem Tagesgeschäft ungewöhnliche Situationen mit Menschen, die uns zum Schmunzeln bringen. Wie ich finde, muss unsere Arbeit nicht ausschließlich „bierernst“ sein, sie ist bunt und sollte in einem Blog auch zur Abwechslung mal erheitern. Ich möchte meine kuriosesten Erlebnisse daher ab und zu gerne mit Ihnen teilen.

Kürzlich erreichte mich das ausführliche Anschreiben eines jungen, ambitionierten Bewerbers mit einer interessanten fachlichen Expertise. Als es zum letzten Abschnitt mit der persönlichen Motivation kam, musste ich mich aber doch ein wenig wundern:

Take 1) Das Anschreiben – der persönliche Teil

„Ich könnte jetzt immer so weitermachen. Hätte ich lediglich eine Familie zu ernähren wäre das mehr als ausreichend. Allerdings hatte ich mich bereits vor 10 Jahren von T. meiner ersten Liebe getrennt. Wenn ich sie zurück will reicht mir ein 0815-Job nicht. Ich werde mich auch mit keinem zweitklassigen Mädchen zufrieden geben. Dafür benötige ich Geld, viel Geld. Meine Jahresgehaltsvorstellung 100000 e bis 150000e gesetzlicher Teilbrutto. Ich suche einen gestandenen Chef, der es nochmals wissen will. Haben Sie Interesse? Dann freue ich mich auf ein Vorstellungsgespräch.“

Sind Sie ein gestandener Geschäftsführer? Kennen Sie das gesetzliche Teilbrutto? Und wollen Sie es noch mal wissen? Dann spielen Sie Amor und öffnen Ihre Geldbörse. Ich stelle für Sie gerne den ersten Kontakt her. 🙂

Herzlich, Ihre Katja Westrich

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