Nicht Donald Trump wurde gewählt, Hillary Clinton wurde abgewählt

Alex R.

Die Entwicklung ist eine logische Konsequenz der vergangenen Jahre. Auch in Europa diffundiert der „konservative Staat“.

Gewählt für das Wohl seiner Bürger, koppelt sich dieser zunehmend ab im selbst geschaffenen Mikrokosmos mit eigenem Weltbild. Der Politikbetrieb entfremdet sich immer weiter von seinen Bürgern. Entscheidungen nach Gutsherrenart, stures Durchsetzen gegen alle demokratischen Regeln, linke Umverteilung ohne jedes Maß und geschürtes Misstrauen und Missgunst verstärken in der Folge den Egoismus der Bürger. So kompromisslos und undemokratisch sich mancher „Führer“ gibt, so verändert er ungewollt auch die Gesinnung seines Volkes.

Verstärkt hat sich diese Entwicklung bereits in der Zeit nach der Finanzkrise. Die Globalisierung hat zu Abhängigkeiten geführt, die so verflochten sind, dass schon einzelne Vorkommnisse große Rettungsaktionen erfordern. Während mit Billionen Staaten und Banken gerettet werden, bleibt trotz extremer Steuereinnahmen nicht mehr viel für die Mehrzahl aller Menschen. Ein überbordender Staatsapparat hält die Arbeitslosenquote künstlich niedrig und sorgt für immer mehr Bürokratie, Regeln und Einschränkungen seiner Bürger. Wie blind muss eine Regierung sein, wenn sogar Beamte gegen zu wenig Arbeit klagen, wie letzte Woche in den Medien?!

Die Entwicklungen vieler Länder, u.a. Russland und China, zeigen, dass Völker zu Entbehrungen bereit sind, wenn die Menschen abgelenkt werden und an ihren Patriotismus appelliert wird. Dabei hat sich die Globalisierung der großen Industrienationen seit einigen Jahren nicht mehr verstärkt. Wenn selbst Adidas beginnt, seine Schuhe wieder hier in Deutschland zu fertigen, so zeigt dies, dass die wachsende Digitalisierung und Automatisierung die Globalisierung zum Guten wenden kann, könnte. Jedoch nur, wenn Vernunft, Augenmaß und Verantwortungsgefühl von allen Menschen, Einzelnen, Gruppen und Führern – vor allem den politischen Vorbildern, selbstverständlich ist (oder wird).

Auch Sie setzen die Weichen für die Zukunft ihres Unternehmens, behalten Sie Augenmaß und haben Sie das Wohl ihres Unternehmens und seiner Mitarbeiter zum Ziel. Ich wünsche mir, dass Ehrlichkeit, Langfristigkeit und Achtsamkeit (vgl. Link) wieder an Bedeutung gewinnen, bei jedem. Dann sehe ich unsere Zukunft rosarot.

Ihnen eine schöne Zeit und ein erfolgreiches 2017.

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