Alles gegen deutsche Diesel, Schluss jetzt mit der Panikmache

Alex R.

Gut, ich gebe zu, der vorsätzliche Betrug durch den VW Konzern sollte mit aller Macht verfolgt und bestraft werden. Aber dass eine ganze Industrie verunglimpf wird, nur weil deren Ingenieure die politischen Vorgaben auf raffinierte Weise umgesetzt haben, und zwar weltweit, das geht so langsam auf keine Kuhhaut mehr.

Halten wir fest, der Schaden durch VW geht weit über die Automobilbranche hinaus. Aus „Made in Germany“ hat man bei VW über ein Jahrzehnt „Murks in Germany“ gemacht, wie ein bekanntes Magazin titelte. Unter Zuhilfenahme einiger Tier 1 Automotive-Zulieferer hat man bei VW und wohl auch Audi und Porsche getrickst und alles getan, den Staat und die Natur auszutricksen. Dass man nebenbei hierdurch viele Tests gewonnen hat, sei nebensächlich, da scheinbar alle Wettbewerber auch sämtliche Grenzwerte im Gebrauch überschreiten, wie der ADAC in einer groß angelegten Vergleichsmessung von 188 Modellen am 21. August hat verlauten lassen.

Zitat ADAC: „Die Auto-Importeure verstießen besonders deutlich gegen die Stickoxid-Vorgaben. Beispielsweise hätten die getesteten Fahrzeuge des Renault-Konzerns mit 684 Milligramm pro Kilometer im Durchschnitt fast fünfmal so viel Stickoxid emittiert wie die Modelle von BMW. Sehr hohe Schadstoffausstöße seien auch bei Fiat-Chrysler (Fiat, Alfa Romeo, Jeep) und Ford aufgetreten. Auch Hyundai (Hyundai, Kia), Volvo und PSA (Peugeot, Citroen) schnitten sehr schlecht ab. Demgegenüber hätten Opel, Mercedes, Volkswagen und BMW im Flottenvergleich deutlich besser abgeschnitten.“

Halten wir also weiterhin fest, eine ganze Industrie hat auf raffinierte Weise die Vorgaben, zum Beispiel der EU-Kommission oder des Kraftfahrtbundesamts (KBA) hintergangen, ohne jedoch wirklich gegen Gesetze zu verstoßen.

Was soll das also alles? Und was soll das Schlechtmachen von Made in Germany mehr sein, als auf haarsträubende Weise künstlich Wettbewerbsvorteile zu erzeugen?

Stellt man Vergleiche an, so relativieren sich jedoch auch diese Grenzwerte. Beispielsweise, wenn man den CO2 Ausstoß sämtlicher in USA zugelassener Automobile mit denen aus Deutschland pro Kopf vergleichen würde, dann dreht sich das Bild um 180 Grad. Dann sind unsere Autos für die Umwelt ein Segen.

Errechnet man zudem den Schadstoffausstoß der 15 größten Containerschiffe, so stellt man fest, dass dieser – man glaubt es kaum – ungefähr dem Schadstoffausstoß von 750.000.000 (750 Millionen) Autos entspricht. Fangen Sie ruhig an zu zählen: wie viele Containerschiffe fahren täglich über das Meer, von den boomenden Kreuzfahrtschiffen ganz zu schweigen.

Die Städte und Länder, wahrscheinlich vornehmlich „GRÜN“ regiert, die nun die Innenstädte von Diesel-Antrieben befreien wollen, treiben die Idiotie erst auf die Spitze. Laut Auto Bild liegt der Stickoxid-Grenzwert auf der Straße bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Für die abeitende Bevölkerung, Arbeiter wie Angestellte aber, liegt der Grenzwert bei der Arbeit bei 950 Mikrogramm. Wer kann mir das erklären.

Mein Rat an die liebe Politik: Gebt Ruhe und dem Diesel eine Auslaufzeit von 10 Jahren, Europaweit. Erhöht die Steuer auf Dieselkraftstoff nach dieser Zeit um 200% und die Kunden und ebenso die Automobilhersteller werden sich rechtzeitig und planvoll anpassen.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

*

code